Achten Sie beim Kauf einer Burma-Katze auf die Stammbaum-Daten
Zur Zeit werden auf einigen deutschen Webseiten Silber-Burmesen beworben. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass es Burmesen nur in 10 anerkannten Farben gibt:
- braun
- blau
- chocolate
- lilac
- rot
- creme
- braun-tortie
- blau-tortie
- chocolate-tortie
- lilac-tortie
Silberne, getickte, smoke, tabby und andere Tiere sind keine reinrassigen Burmesen, sondern Mischlinge aus Singapura, Burma, Hauskatze, Siam ....etc.
Tiere, die aus Burmesen und diversen anderen Rassen gezüchtet wurden, somit Burma-ähnlich aussehen werden im GCCF (Dachverband in England) in der Gruppe der Asian mit eigenem Standard geführt.
Weder in den USA (dem Ursprungsland der Burma-Zucht), noch in Europa und anderen Kontinenten ist die "Silber" Farbvariante anerkannt. Auch Australien erkennt keine Silberburmesen an.
Einzige Ausnahme ist Neuseeland und auch dort werden die solid (einfarbigen) Burmesen strikt getrennt von ihren silbernen Verwandten gezüchtet.
Behauptungen, die Silberburma sei eine echte Burma entsprechen nicht der Wahrheit.
Wir legen Wert darauf, dass unsere Tiere nicht für die Zucht dieser Farbvarietäten eingesetzt werden. Hintergrund sind vor allem genetische Faktoren, da das Silbergen, sowie das Agouti- Gen der Rasse " Burma " schadet und diese zum Nachteil verändert.
Im August 2010 wurde auf der Generalversammlung des WCF der Antrag auf Anerkennung der Farbvarianten Silber und Ticked-Tabby bei der Rasse Burma abgelehnt.
Somit sind diese Farben nicht anerkannt worden.
Es gibt keine einzige Dachorganisation in Europa, die silberne und ticked-tabby Burmesen akzeptiert. Trotz der Nichtanerkennung der Silber - und Ticked-Tabby "Burma" in Deutschland werden diese in einigen freien Verbänden, sowie einem WCF Mitglied - als Burmesen auf Ausstellungen zugelassen, gerichtet und haben Champion Status. Dies verstösst gegen das Reglement aller Dachverbände, sowie besonders des WCF.
Diese Vorgehensweise erstaunt die Katzenwelt und ist unseres Erachtens als unseriös einzustufen. Es wirft kein gutes Licht auf die Vereine, besonders nicht auf den Verein, der dem WCF angeschlossen ist.
Die Einbringung des Silbergens hat sich bis jetzt bei keiner Rasse als segensreich erwiesen. Bei den Siamesen, Abessinern, Somali und den Rex Katzen sind die silbernen Tiere fast vollständig verschwunden. Auch bei den Britisch Kurzhaar haben sich silberne- und smoke-Varianten erheblich reduziert. Bekanntester Silberfarbschlag der Briten - die Silver Tabby - wird mittlerweile ebenfalls getrennt von den solidfarbenen Tieren gezüchtet.
Ebenso ist auf einigen Webseiten momentan zu lesen, daß silberne und ticked-tabby "Burmesen" echte Burmesen sind, da sie für das Gen "cb cb" reinerbig sind - festgestellt durch einen Gentest.
Es ist korrekt, daß man das "cb Gen" - auch Burma-Gen genannt - nachweisen kann. Allerdings ist dies kein Beweis für die Zugehörigkeit zur Rasse Burma. Das cb Gen ist lediglich ein sog. Farbgen, auch burmafarben genannt und ist ebenso bei anderen über die Burma gezüchteten Rassen vorhanden.
Auch ist zu lesen, dass beim französichen Zuchtverband LOOF die silbernen und ticked-tabby Burmesen anerkannt sind. Dies stimmt ebenfalls nicht. Im Standard von LOOF 2009 ist zu lesen, dass Burmesen nur in sepia (Burmafarben) in den 10 bereits bestehenden Farbvarianten annerkannt sind. Silberne und tabby Tiere werden dem Standard der Asian hinzugerechnet.
Eine Burma ist nur dann eine echte Burma,
|
Daher kommt das Einkreuzen von Silber und Agouti in unsere Burmesen niemals in Frage.
Nähere Informationen dazu finden Sie auch bei der Purebred Burmese Cats Alliance
Achten Sie auf dieses Logo
Es garantiert Ihnen eine silberfreie Burma-Zucht
und eine, von den Dachverbänden international anerkannte, echte Burma
