Burma und Bombay-Katzen sind außergewöhnlich menschenbezogen und verschmust. Die Liebe und die Anhänglichkeit zu ihren Menschen machen sie zu Herzensbrechern, deren Charme man sich nicht entziehen kann. Sie möchten überall mit dabei sein und am familiären Geschehen teilhaben.
Burma und Bombay sind miteinander verwandt. So erklären sich auch die charakterlichen Eigenschaften, die beide Rassen identisch besitzen.
Die Burma-Katze gibt es in 10 anerkannten Farben: braun, blau, chocolate, lilac, creme, rot, braun-tortie, blau-tortie, chocolate-tortie und lilac-tortie.
Die Bombay stammt in der Ursprungsform aus der Verpaarung zwischen einer reinrassigen Burma-Katze mit einer schwarzen American Shorthair. Die Farben der Bombay sind lackschwarz und braun, wobei die schwarze Bombay wohl am bekanntesten ist. Da es erlaubt ist, werden Bombay-Katzen, auch wegen des noch sehr engen Genpols, immer wieder auch mit reinrassigen braunen Burmesen verpaart, so dass es, durch die Burma-Einkreuzung dann auch zu "braunen (oder sable)" Bombay-Jungtieren kommen kann.
Inzwischen gibt es bei Bombay-Katzen, wie auch bei den Burmesen, ein unterschiedliches Aussehen innerhalb der Rasse.
Burmesen gibt es in drei verschiedenen Phänotypen: europäisch / amerikanisch traditional / amerikanisch contemporary. Das Aussehen unterscheidet sich hier im Kopf und Körperbau von gemäßigt bis zum extem kurzen, runden Kopf. Charakterlich sind alle Burmesen jedoch gleich.
Die Bombay-Katzen gibt es inzwischen ebenfalls in verschiedenen Phänotypen. Die ursprüngliche Entstehung aus Burma und einer American Shorthair zeigen das typische Aussehen einer "American Bombay" mit rundem, kurzen Kopf und runden goldenen Augen.
Amerikanische Bombay
In Australien begann man die Bombay-Zucht aus der Verpaarung Burma mit einem schwarzen British Shorthair, die im Laufe der Zuchtjahre eine Bombay hervor brachte, die dem europäischen Burma-Typ sehr nahe kommt. In Australien bezeichnet man diese Bombay als "Australian Bombay".
In England kreuzte man in der Anfangszeit Hauskatzen, oder andere Kurzhaar mit Burma und nannte die schwarzen Jungtiere ebenfalls Bombay (oder auch "Black Asian"). Der Typ dieser Katzen ähnelt ebenfalls der europäischen Form.
Europäische Bombay
Auch bei den Bombay kann man sagen, dass sie sich zwar im Aussehen unterscheiden können, doch auch hier besitzen sie alle die gleichen liebenswerten Charaktereigenschaften.
Beide Rassen, Burma sowie Bombay, sind sehr sozial und besitzen einen ausgeglichenen Charakter. Sie passen sich den Familienverhältnissen wunderbar an und sind auch für Kinder, die behutsam mit ihnen umgehen, ein wundervoller Partner und Seelentröster.
Neue Menschen und Katzen werden durch ihr neugieriges und erfinderisches Wesen vereinnahmt. Sie haben immer wieder neue Ideen, um ihrem Menschen eine Freude zu machen. Eine Burma-Katze, oder Bombay wird mit dem Einzug in ihr neues Heim das Leben der Bewohner mit Freude erfüllen. Langeweile kommt nicht mehr auf.
Zu Hause, in der Familie, sind sie sehr angenehme Katzen, die zwar mitunter mit ihren Menschen "sprechen", aber ohne dabei zu nerven, oder laut zu sein. Sie sind agile, verspielte Katzen bis ins hohe Alter.
Die Burma und auch die Bombay gilt als gesundheitlich robust mit starkem Willen und daher ist es keine Seltenheit, dass diese Katzen 19 Jahre und älter werden. Ihr Fell ist pflegeleicht und haart kaum.
Beiden Rassen sollte man möglichst nicht ungehinderten Freilauf gönnen, da sie auf Grund ihres sehr aufgeschlossenem, neugierigem, freundlichem Wesen keinerlei Angst vor Unbekanntem zeigen. Sollten sie ihnen jedoch gesicherten Auslauf im Garten oder ein Plätzchen auf dem Balkon bieten können, werden sie dies begeistert annehmen.
Burma und Bombay sind gesellige Katzen und sie sind am glücklichsten, wenn sie zu zweit gehalten werden.
Auch wenn sie Menschen über alles lieben und auch der Mensch seine Katze mit vielen Streicheleinheiten verwöhnt - so kann auch der liebevollste Mensch einen vierbeinigen Spielkameraden nicht ersetzen. Möchte man seiner Burma, oder Bombay ein wunderschönes Leben bieten, dann wird dies gelingen, wenn sie zu zweit gehalten wird.
Und zwei Burmesen, oder Bombay bedeuten für Menschen: doppeltes Beschmusen, doppelte Freude an zwei Katzen, die - beide - ihre Menschen heiß und innig lieben.
Viele Burma/Bombay-Besitzer bestätigen es immer wieder: Wer einmal mit diesen Katzen zusammen gelebt hat, bleibt diesen Rassen ein Leben lang verfallen.
.
..![]() |